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Unsere Leistungen im Überblick

Factoring bedeutet, eine Rechnung an seinen eigenen Kunden zu stellen und das Geld von einer Factoring-Bank sofort zu erhalten (Zwischenfinanzierung). Mahnungen sind Sache des Factors und Sie haben Ihr Geld bereits.

♦ Ankauf von Rechnungen (Leistung muss gegenüber dem Auftraggeber erbracht sein)
♦ Übersendung Rechnung heute – Morgen Betrag abzüglich Factoring-Gebühr auf Ihrem Konto
♦ Mahnungen übernimmt die Factoring-Gesellschaft
♦ Zahlungsziel für Ihre Kunden max. 90 Tage – RE-Betrag trotzdem sofort für Sie verfügbar

Sofortige Liquidität ohne Zahlungsziele und offene Rechnungen

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Abtretung im echten Factoring

Sie als Kunde merken von der Forderungsabtretung in der Regel wenig. Der Vorteil: Über die  Abtretung muss der Kunde weder mit Bestellung noch danach informiert werden. Der einzige Unterschied liegt nachher nur bei der Zahlung. Der Besteller bezahlt nicht mehr direkt an den Lieferanten, sondern nun an den Factor.

Dazu reicht es vollkommen aus, in der Rechnung die Kontoverbindung des Factoring Unternehmens anzugeben. Der Aufwand ist also gering und überschaubar. Für den Besteller bedeutet die Forderungsabtretung ebenfalls keine Änderung. Außer das er an den Factor seine Rechnung zu bezahlen hat, bleiben alle weiteren Konditionen, die bei der Bestellung vereinbart wurden, gleich. Generell ist es aber auch möglich, das der Besteller weiterhin seine Zahlung an den Lieferanten leistet. Hier wird dann zwischen dem stillen (Besteller zahlt an Lieferanten weiterhin) und dem offenen Factoring (Besteller zahlt an Factor) unterschieden. Bei dem offenen Verfahren erfährt dieser also von der Forderungsabtretung spätestens mit der Zahlungsanweisung.

Welche Forderungen dürfen abgetreten werden

Die Abtretung der Forderung richtet sich dabei nach dem BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) § 398. Generell darf so jede Forderung ohne Zustimmung des Schuldners an einen anderen Gläubiger verkauft werden. Die zuvor für den Schuldner festgelegten Bedingungen dürfen sich aber nicht ändern. Eine Forderungsabtretung ist auch bei mündlichen Verträgen möglich. Wird beim Factoring jedoch nicht akzeptiert, da hier das Risiko für den Factor nicht überschaubar wäre.

Grundsätzlich kann jede unbestreitbare Forderung im Factoring abgetreten werden. Eine Ausnahme besteht nur dann laut BGB, wenn eine solche Forderungsabtretung zwischen den Beteiligten im ursprünglichen Handelsgeschäft ausgeschlossen wurde. Bis auf Rentenzahlungen (generell unpfändbare und höchstpersönliche  Forderungen) nicht abgetreten werden. Die Forderung muss natürlich bestehen und eindeutig sein. Zwei wichtige Voraussetzungen, damit es überhaupt zu einem Forderungsankauf kommen kann.

Factoring Erklärung im Schnellblick

Vielfach haben wir die Verfahrensweise bereits angesprochen. Nun möchten wir noch einmal einen ganz direkten Blick auf die Factoring Erklärung werfen. Ohne weitere Punkte, schnell gedeutet.

Ein Unternehmen verkauft bei diesem Verfahren seine Forderungen an den Factoring Anbieter, die auch als Factor bezeichnet wird. Zur Factoring Erklärung: Es kann sich dabei sowohl um Lieferungen von Dienstleistungen oder Produkten handeln. Diese müssen nur klar, eindeutig und die Forderung unbestritten sein, damit sie in die Abwicklung übernommen werden können. Der Factor führt den Forderungsankauf durch und zahlt direkt in nur wenigen Tagen an das Unternehmen. Das erspart sich damit die lange Wartezeit, bis der belieferte Kunde seine Zahlung leistet.

Der Factor übernimmt nun das Debitorenmanagement. Der Kunde des Unternehmens zahlt dadurch nicht mehr an das Unternehmen, sondern an den Factoring Anbieter.

Factoring Erklärung – Die Stufen

Kunde bestellt
Unternehmen liefert
Unternehmen sendet Kopie Rechnung an Factor
Factor bezahlt Rechnung (oft innerhalb 48 Stunden)
Kunde zahlt direkt an Factor
Factor übernimmt Debitorenbuchhaltung und Risiko

Ausnahme unechtes Factoring

Zusätzlich müssen wir bei der Factoring Erklärung auf den Unterschied zwischen echt und unecht hinweisen. Die echte Abwicklung haben wir oben bereits gekennzeichnet. Bei der unechten hingegen, die ebenfalls zahlreiche Vorteile mitbringt, wird das Risiko des Zahlungsausfalles nicht auf den Factor übertragen, sondern verbleibt beim Unternehmen. Welches Verfahren am meisten Sinn macht, kommt immer auf den individuellen Einzelfall an und wird passgenau festgelegt.

Factoring Erklärung – Die Vorteile

Die Vorteile sind vielschichtig. Ganz oben steht natürlich die sofort verfügbare Liquidität, die das Unternehmen nun hat. Es muss nicht mehr darauf warten, bis der Kunde sein Geld bezahlt, sondern bekommt es ohne Wenn und Aber sofort. Dabei wird beim echten Verfahren (siehe Factoring Erklärung oben) auch das Risiko an den Factor übertragen. Insgesamt hat das langfristig sogar deutliche Vorteile auf das Firmenranking. Das Risiko ist ausgelagert, die Zahlungen kommen sofort und andere Investitionen können viel einfacher getätigt werden, wodurch am Ende auch weniger Kredit benötigt wird.  Das Debitorenmanagement wird ebenfalls in vielen Fällen durch den Anbieter übernommen. Das bedeutet am Ende mehr Effizienz und ein besseres Ergebnis, mit Konzentration auf das eigentliche Kerngeschäft.

Factoring Kosten

Ein ganz entscheidender Punkt sind natürlich die Factoring Kosten. Hier kommt es immer auf das Paket und die Leistungen an, die gebucht werden, so auch auf die Unternehmensdaten (Volumen, Bonität, Factoring Verfahren, etc.). Pauschal lässt sich sagen, das sich die Kosten bei 0,5 – 4,5 Prozent vom Umsatz bewegen. Das bedeutet als Factoring Erklärung, dass es sich dabei gerade einmal um eine Skontogröße handelt. Es wäre aber falsch, die reinen Kosten zu sehen. Viel entscheidender ist ja das, was das Unternehmen bekommt und welche Kosten und Risiken sich dadurch einsparen lassen. Die hohe Spanne bei den Factoring Kosten hängt wie gesagt auch von den einzelnen Leistungen ab, die das Unternehmen beanspruchen will. Sollen Risiko und Debitorenbuchhaltung ausgelagert werden, bedeutet das im Schnitt einen Kostenfaktor von 1 – 2 Prozent bei den Factoring Kosten. Dafür entfällt künftig der hohe Aufwand in der Buchhaltung, ganz zu schweigen von dem Zahlungsausfallrisiko, das immens ist. Sinn macht es also immer, die einzelnen Komponenten zu kalkulieren und mit den Kosten ohne Factoring gegenüberzustellen, damit der Unterschied spürbar wird. Vergessen werden dürfen bei den Factoring Kosten ebenfalls nicht, das sich damit der Bankkredit und der Kontokorrentkredit reduzieren lassen. Was die Zinslast senkt und ebenfalls zu Kosteneinsparungen führt.

Erweiternd lässt sich festhalten, das mit der nun sofortig verfügbaren Liquidität auch die Lieferanten schneller bezahlt werden können. Das bedeutet am Ende, das Skonto-Vorteile ausgenutzt werden können. Der Skontoertrag liegt im Schnitt bei 2,5 Prozent. Damit ist dieser Betrag in der Regel schon höher als die reinen Factoring Kosten. Unabhängig der weiteren Vorzüge, können durch den Skonto Abzug bei den Lieferanten, die anfallenden Kosten für den Factor bereits ausgeglichen bzw. gedeckt werden. Werden die anderen Einsparungspotenziale (Debitorenbuchhaltung, geringer Bankkredit, Mahnwesen entfällt) hinzugezogen, erwirtschaftet das Unternehmen mit dem Factoring bereits ein deutliches Plus. Ohne dabei die Vorteile bei der Risikoauslagerung, also einem direkten Zahlungsausfall zu beachten.

Forderungen müssen unbestritten sein

Zu beachten ist bei den Factoring Kosten, das grundsätzliche alle Forderungen (die unbestritten sind) des Unternehmens in den Forderungsverkauf gegeben werden können. Dabei kann es sich auch um Dienstleistungen handeln, wobei die Leistungen allerdings klar aufgeführt sein müssen. Eine Ausnahme kann jedoch bestehen: Einige Factoring Anbieter akzeptieren nur Forderungen von Unternehmen (B2B).

Vergleichen macht Sinn

Der Markt in diesem Bereich wird durch immer mehr Unternehmen gemischt. Ein Factoring Vergleich macht daher Sinn und kann viele Kosten einsparen. Der Forderungsverkauf schafft einfach Freiraum und Liquidität. Vorausgesetzt, ein starker Partner mit transparenten Konditionen ist am Markt vorhanden.

Die Preisunterschiede sind aber von Anbieter zu Anbieter enorm. Teilweise liegen diese bei über 50 Prozent. Wer das einmal auf seinen Unternehmensumsatz berechnet, wird feststellen, dass ein Vergleich ein wirtschaftliches Gebot ist. Mit einem solchen Vergleich bei den Factoring Kosten können auch Punkte wie Umsatz, Branche und Vertragsart eingezogen werden. Maßgeschneiderte Angebote lassen sich dabei einfach finden. Ein Vergleich findet in der Regel genau den leistungsstarken Partner, den sich Unternehmen langfristig an der Seite wünschen, um Factoring als Instrument zur Unternehmensfinanzierung effizient zu nutzen.

Kontokorrentkredit vs. Factoring

Wer sich für das Factoring entscheidet, braucht künftig nur noch einen geringeren Kontokorrentkredit. Factoring bietet im Vergleich zu dem Kontokorrentkredit eine viel höhere Liquidität und verbessert so auch das Ranking und die Eigenkapitalquote des Unternehmens. Im Gegensatz zu einem Kontokorrentkredit wird beim Factoring keine weitere Sicherheit benötigt. Der Bank Kredit ist begrenzt und bewegt sich in einem festgelegten Rahmen, der nur mit viel Bürokratie und mit noch mehr Sicherheiten erhöht werden kann. Er ist also wenig flexibel. Jede Flexibilität ist dabei immer mit weiteren Sicherheiten verbunden. Beim Factoring werden die banküblichen Sicherheiten nicht erfordert. Die Finanzierungslinie ist flüssig und richtet sich ganz nach dem Auftragsvolumen. Es gibt praktisch keine Begrenzung, was gerade in Wachstumsphasen besonders wichtig ist.

Nachteile Kontokorrentkredit

Der Kredit ist solange flexibel, wie sich das Unternehmen in dem festgelegten Rahmen bewegt. Dabei werden nur die Zeiträume verzinst, die auch wirklich genutzt werden. Das alles hört sich gut an. Könnte der Kontokorrentkredit nicht doch eine bessere Alternative als das Factoring selbst sein? Die Antwort dazu ist ein klares Nein. Der größte Nachteil bei diesem Kredit liegt bei den Kosten. Die Überziehungszinsen sind bei einem Kontokorrentkredit für Unternehmen oft sehr teuer und liegen im Einzelfall sogar höher, als bei Privatpersonen. Nicht nur die Zinsen machen die Sache im Vergleich zum Factoring unwirtschaftlich. Für den Kredit fallen auch Gebühren an, die unabhängig von der Überziehung zu zahlen sind. Wer als Unternehmen langfristig den Kontokorrentkredit nutzt, wird so einen hohen Kostenfaktor schaffen. Factoring ist dann eine besonders günstige Alternative.

Neben den hohen Zinsen, kann die Bank aber den Kontokorrentkredit auch kurzfristig kündigen. Das bringt den Unternehmer erst recht in große Probleme. Ändern sich bei der Firmenbewertung wichtige Kennzahlen, wird der Überziehungskredit reduziert oder gar ganz gekündigt. Das kann kurzfristig passieren. Befindet sich das Unternehmen gerade in einer Wachstumsphase, die sich noch nicht auf die Kennzahlen ausgewirkt hat, fehlt es plötzlich an allen Enden an Liquidität. Aber auch andersherum, wenn der Kreditrahmen plötzlich erhöht werden sollen, entstehen Probleme. Dann verlangt die Bank für den Kontokorrentkredit meistens weitere Sicherheiten, die durchaus auch die Liquidität einschränken können.

Factoring im Mittelstand

Lange galt Factoring als ein innovatives Mittel für Großunternehmen und Konzerne, das weltweit zum Einsatz kam. Schon seit den 1970er Jahren ist dieses Finanzierungsmittel bekannt. Aber erst ab den 2000er Jahren geriet der Factoring Mittelstand in den Fokus. Hatten bislang nur große Unternehmen Zugriff, konnten nun auch erstmals kleine und mittlere Unternehmen diese Lösung für sich in Anspruch nehmen. Dabei ist das Factoring Mittelstand bereits ab geringer Umsatzhöhe anwendbar. Entscheidend für die Anwendung sind entweder regelmäßige Abtretungen, wobei das Gesamtvolumen auch gering ausfallen kann oder größere Einzelaufträge. Interessant ist das der Factoring Mittelstand mittlerweile ebenfalls für den Handwerker nebenan oder den Freiberufler ein probates Mittel ist und dieser Zielgruppe nicht mehr versperrt wird.

Gerade im Mittelstand und in den kleinen Unternehmen sind Sicherheit und Liquidität zwei elementare Faktoren. Im Gegensatz zu einem Großunternehmen können diese eben nicht einfach von Heute auf Morgen einen Kredit aufnehmen. Sie stehen oft vor großen Hürden. Der Factoring Mittelstand ist daher heute zu einem ganz alltäglichen Geschäft geworden, um flüssiger zu sein und gleichzeitig das große Risiko beim Zahlungsausfall kosteneffizient auszulagern. Der Wettbewerb im Mittelstand ist heute größer denn je. Jedes Einsparungspotenzial ist wichtig. Umso mehr Liquidität vorhanden ist, desto besser kann das Wachstum organisiert werden. Bankkredite waren bis dato ein probates Mittel, die aber heute schon an Attraktivität verloren haben. Die langen Bearbeitungszeiten, die hohen Sicherheiten und die Zinskonditionen machen zum Beispiel einen Kontokorrentkredit zu einer nicht mehr ganz so wirtschaftlichen Sache. Nicht selten liegen die Überziehungszinsen im zweistelligen Bereich. Wirtschaftlich ist das nicht mehr. Das Factoring Mittelstand hat daher an Attraktivität gewinnen. Bereits unter 100.000 Euro Umsatz ist es anwendbar  und kann so mehr Effizienz in das Unternehmen bringen. Und das völlig unbürokratisch. Das Factoring Mittelstandmist damit zu einer interessanten und lukrativen Möglichkeit geworden.

Mittelständer nutzen es vermehrt

Seitdem das Factoring für den Mittelstand offen ist, steigt die Nachfrage von Jahr zu Jahr.  Der erschwerte Zugang zu Bankkrediten ist unter anderem eine Ursache. Seit 2010 ist die Zahl der Factoring Kunden weiter um 65 Prozent gestiegen.

Risikomanagement erfolgt heute auch im Mittelstand über das Factoring. Die Zahl der Firmeninsolvenzen und der privaten Zahlungsausfälle steigt seit der Finanzkrise im Jahr 2007 weit an. Durch den Factoring Mittelstand können diese Risiken an einen solchen Kunden zu geraten einfach ausgelagert werden. Der Forderungsverkauf mit Risikoauslagerung wirkt sich dabei direkt auf die Kennzahlen und somit auf das Firmenranking aus. Es verbessert sich deutlich. Mögliche Zahlungsausfälle gibt es nicht mehr. Die deutschen Anbieter verwalten mittlerweile mehr als 5 Millionen Debitoren. Das Debitorenmanagement ist ein wichtiger Punkt auch beim Factoring Mittelstand. Denn gerade hier entstehen hohe Kosten, die einfach ausgelagert werden können. Pauschal setzt man bei einem Umsatz von 1 Million Euro Kosten von 20.000 – 30.000 Euro für die Debitorenbuchhaltung an. Durch die Auslagerung entsteht also nicht nur mehr Effizienz in dem Unternehmer, sondern es fallen auch weniger Kosten an.

78 Prozent aller Unternehmen in der Umsatzklasse von 2,5 – 50 Millionen Euro setzt auf das Factoring Mittelstand. In der Klasse bis 2,5 Millionen Euro sind es sogar 70 Prozent. Factoring ist also zu einem strategischen Instrument für die Unternehmensfinanzierung geworden. Dieses Mittel ist auch deshalb so interessant, da das Finanzierungsvolumen direkt mit dem Umsatz ansteigt, was bei einem Bankkredit oder einem Kontokorrentkredit eben nicht der Fall ist.  Das Umsatzvolumen im Factoring Mittelstand beträgt über 3 Milliarden Euro pro Jahr. Das Volumen bei dem Forderungsankauf wächst jährlich fast um 4,2 Prozent. Immer mehr Unternehmen im Mittelstand wollen den Forderungsverkauf diskutieren und interessieren sich für dieses Finanzierungsmodell.

Die ideale

Das Wort Kreditklemme ist seit Jahren im Mittelstand verankert. Es wird immer schwieriger an einen Kredit zu gelangen. Banken und Verbände verneinen eine Kreditklemme. Die Firmen spüren das aber jeden Tag. Die ist zu einem  Problem geworden. Ein Investitionsstopp ist vielfach zu spüren. Geld wäre bei den Banken ausreichend vorhanden. Aber die Abwicklung und die erforderlichen Sicherheiten für die nehmen weiter zu. Das führt am Ende auch zu einem Investitionsstopp. Ein solcher Stopp bedeutet auch ein Abfall im Wachstum. Wenn keine Investitionen mehr erfolgen oder nicht mehr in ausreichender Form, verlangsamt sich das Wachstum.

Factoring eine neue Art der

Factoring ist eine alte, aber für den Mittelstand eine neue Art der Finanzierung. Mit diesem Finanzmittel ist eine mögliche Kreditklemme kein Thema mehr. Auch andere Hürden lassen sich damit reduzieren. Immerhin kann durch den Forderungsverkauf sofort Liquidität erzeugt werden. Dadurch können Investitionen herangetrieben werden, ohne die große Angst, dass es bei Kunden zu Zahlungsausfällen kommen kann.

Insgesamt bedeutet diese somit eine erhöhte Planungssicherheit und Stärkung des Unternehmens. Risiken lassen sich einfach reduzieren und der Cash Flow organisch verbessern. Statt einer kreditfinanzierten die teuer und bürokratisch ist, bietet sich das Factoring als Alternative an. Die Konzentration auf das Kerngeschäft wird möglich, das der Aufwand auch für interne Prozesse reduziert wird. Die Rechnungen der Kunden werden einfach im Forderungsverkauf an den Factor übergeben. Bereits nach 2 Tagen ist das Geld dann auf dem Konto der Unternehmen.  Das sorgt für mehr Flüssigkeit, der Einkommensstrom  verfestigt sich und die Risiken sinken spürbar. Unternehmen, die aus eigener Kraft die Liquidität generieren, machen keiner oder generell weniger Schulden, was den Firmenwert deutlich erhöht.

Debitorenbuchhaltung im Factoring

Die Debitorenbuchhaltung in Unternehmen ist zu einer sehr zeitaufwendigen und teuren Angelegenheit geworden. Die Hauptaufgabe besteht darin, die offenen Forderungen aus Lieferung und Leistung zu erfassen und zu verwalten. Besonders arbeitsintensiv sind bei der Debitorenbuchhaltung die Mahnvorgänge. Teuer wird es dann, wenn der Debitor trotz Mahnungen nicht zahlt. Ein Inkassobüro oder ein Rechtsanwalt werden in diesen Fällen häufig eingeschaltet. Diese externe Dienstleistung geht besonders stark ins Geld. Eine Garantie auf Erfolg gibt es nicht. Viele Unternehmen sitzen heute auf einen Berg voller titulierter Forderungen, wobei die Pfändungen jeweils fruchtlos verlaufen. Alles das ist aber auch Geld, das dringend für die Liquidität, also zum Wachsen benötigt werden würde.

In kleineren Unternehmen wird das Debitorenbuchhaltung meistens von 1 – 2 Personen durchgeführt. Die Personalkosten sind hoch. In Großunternehmen werden ganz explizit Mitarbeiter für die Debitorenbuchhaltung benötigt.

Factoring übernimmt Debitorenbuchhaltung

Das Factoring Unternehmen übernimmt (auf Wunsch) beim Forderungsankauf einen Großteil der Debitorenbuchhaltung. Das erspart dem Unternehmen weniger Personal und zeitliche Ressourcen entstehen, die besser im Kerngeschäft genutzt werden können. Die Abgabe der Debitorenbuchhaltung beim Forderungsverkauf bedeutet aber auch die eigene finanzielle Absicherung und damit am Ende mehr Liquiditätssicherheit.

Bezahlt der Kunde nun nicht, bleibt das Risiko beim Factor (echtes Factoring). Dieser übernimmt nicht nur die Debitorenbuchhaltung, sondern auch das Mahnwesen. Der Unternehmer hat mit diesen Punkten nicht mehr zu tun. Mit dem Forderungsverkauf hat er bereits sein Geld gehalten. Die weitere Abwicklung zur Eintreibung liegt nun ganz beim Factor. Je nach Art des Factorings kann dabei teilweise oder ganz die Debitorenbuchhaltung übernommen werden. Die Art der Übernahme kann also variieren und richtet sich immer danach was wie und in welchem Umfang gewünscht wird. Genaues dazu kann direkt mit dem Anbieter besprochen werden. Zumeist findet im Vorfeld eine Analyse statt, damit alle Factoring Möglichkeiten den Bedürfnissen und den Prozessen im Unternehmen angepasst werden kann. Praktisch ist es auch möglich, das die Debitorenbuchhaltung weiter beim Unternehmen verbleibt. Sinn macht das, wenn bereits eine große Abteilung besteht. Individuelle Absprachen können so also immer getroffen werden.

Den besten Partner zu finden

Bevor der Forderungsverkauf starten kann, steht am Anfang die Suche nach einem passenden Partner. Factoring ist eine langfristige Sache. Im besten Fall für ein ganzes Unternehmerleben. Doch in diesem Bereich zeigt sich, wie frustrierend die Suche nach einem guten und wirklich passenden Partner sein kann. Viele Unternehmen in Deutschland gaben sich als Anbieter in diesem Bereich spezialisiert, dennoch ist es irgendwo auch immer noch ein Nischenprodukt. Und wie so üblich sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Anbietern, nicht nur in der Gebührenstruktur, enorm. Wer seine Unternehmensfinanzierung mit Factoring kombinieren möchte, muss also zunächst viel Zeit für die Auswahl aufwenden. Ein Vergleich der unterschiedlichsten Unternehmen und Angebote kann hierbei übrigens helfen und viel Zeit ersparen. Manch einer gibt  jedoch entnervt auf. Der falsche Weg. Auch wenn es sich um ein Nischenprodukt handelt, ist Factoring heute das Finanzierungsmittel #1. Ohne den Forderungsverkauf blieben nur Kredite und Kontokorrentkredite, die sich als starr und vor allem teuer erweisen,

Vorteile im Factoring

  • Schnelle Forderungsabwicklung
  • Ausfallrisiko scheidet aus
  • Einsparung von Finanzierungskosten bei Krediten
  • Entlastung

Heute übernehmen die Factoring Anbieter eine zentrale Rolle, die nicht nur auf den Forderungsankauf und das Debitorenmanagement begrenzt ist. Zahlt der Anbieter nach dem Forderungsverkauf den Betrag schnell aus, profitiert das ganze Unternehmen von diesem Prozess und kann eine Vielzahl von Vorteilen für sich nutzen.

Die Gebühren für diese Dienstleistung sind aber wichtig. Nicht immer sind sie wirklich fair. Kein Anbieter will so richtig offenlegen, was er verdient und wie er was berechnet. Ein Vergleich ist daher im ersten Schritt ungeheuer wichtig, um einen Partner auf Lebenszeit zu finden, der transparent und fair ist und so am Ende Planungssicherheit bedeutet. Die Leistungen müssen individuell anpassbar sein. Neben einzelnen Leistungen muss bei Bedarf auch ein Full-Service mitangeboten werden. Ob das möglich ist und wie weit das im Einzelfalle reicht, ist meistens ebenfalls über einen Factoring Vergleich zu klären.

als Partner

Nicht nur spezialisierte Unternehmen bieten es an. Auch die präsentiert sich immer öfters als Ansprechpartner für maßgeschneiderte Lösungen beim Forderungsankauf. Beinahe jede Bank bietet dieses entweder direkt oder über eine Tochtergesellschaft. Allerdings liegen bei der die Hürden vielfach höher. Freiberufler und kleinere Handwerker Betriebe haben in der Regel wenig Chancen. Die setzt ein bestimmtes Umsatzvolumen, meistens ab 200.000 oder 500.000 Euro voraus, Die Leistungen sind im Großen und Ganzen aber ansonsten mit den anderen Anbietern im freien Markt zu vergleichen. Die Konditionen sollten aber auch hier genau verglichen werden, damit der Partner am Ende nicht zu teuer wird. Einige bieten ein transparentes und faires Preissystem an, andere hingegen überzeugen dabei weniger. Der Vorteil bei einer liegt aber meistens darin, das ein bestehender Kontokorrentkredit einfacher kombinierbar ist. Der Risikoschutz wird ebenfalls von den Banken mitgeboten. Es bleibt also bei dem finanziellen und zeitlichen Spielraum, der beim Forderungsverkauf entsteht. Mit der lässt sich somit auch das eigene Ranking und damit die Kreditwürdigkeit erhöhen.

Identischer Ablauf

Die bietet ebenfalls beim Forderungsankauf und dem Debitorenmanagement einen identischen Ablauf an. Bereits 2 Tage nach dem Rechnungsübersand ist der Gegenwert auf dem Unternehmenskonto. Kontoüberziehungen lassen sich damit genauso vermeiden. Die Rechnungskopien werden einfach elektronisch übermittelt. Eine kurze Prüfung durch die reicht aus, damit das Geld freigegeben werden kann. Mittels einer SSL Übertragung wird online für die nötige Sicherheit gesorgt. Damit bietet auch die eine schnelle und sichere Vorfinanzierung mit Übernahme des Risikos bei einem Zahlungsausfall an. Zusätzliche Sicherheiten sind auch beim Factoring von der Bank nicht erforderlich.

Für viele Unternehmen ist die aber eine geeignete Alternative. Die Konten sind bereits dort, der Kontokorrentkredit liegt ebenfalls dort. Warum nicht dann bei der gleichen Bank auch diese mit abschließen. Es ist einfach und sehr bequem. Doch da kann auch das Problem liegen. Eine kann günstiger sein, muss es aber nicht zwangsläufig. Und gerade bei hohen Umsätzen kann dieser Unterschied teuer werden. Daher gilt auch hier wie bei allen anderen Angeboten: Das Angebot der prüfen und mit anderen vergleichen.

Factoring Dienstleister vs.

Würde man beide Arten vergleichen, gäbe es bei der Ausführung und dem Produktangebot praktisch keine Unterschiede. Das liegt aber auch daran, das der Forderungsverkauf nun einmal eine klare Sache ist, die sich nicht auf schmücken lässt. Ein kleiner Unterschied lässt sich jedoch darin erkennen, das die meistens über keinen direkten Berater verfügt, der den Kunden in diesem Bereich flexibel betreuen kann. Die anderen Dienstleister verfügen jedoch darüber.

Unterschiede tauchen aber in jedem Fall bei den Gebühren auf. Hier sollte bei eine immer ein Vergleich mit anderen Dienstleistern gezogen sein. Sicherlich mag es bequem sein, wenn man alle Leistungen an einem Ort von einem Partner bekommt. Doch dabei stellt sich die Frage, ob sich das Unternehmen zwangsläufig nicht zu sehr in eine starke Abhängigkeit begibt, die am Ende schädlich sein kann. Es macht durchaus Sinn, darüber nachzudenken und zu starke Abhängigkeiten –gerade in finanziellen Dingen- zu vermeiden. Ein Vergleich ist der erste Schritt. Jeder muss dann für sich entscheiden, ob eine passt oder doch lieber ein unabhängiger Dienstleister besser wäre.